VfB Stuttgart reagiert auf Berichterstattung - debbiebissett.com

Zorniger bestätigte in einer auf der Vereinshomepage veröffentlichten Stellungnahme die Einmündigkeit der Entscheidung. Wir haben uns heute Morgen zusammengesetzt und sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass es das beste für den VfB Stuttgart ist, seinen Weg mit einem neuen Trainer weiterzugehen, sagte der 48-Jährige. Als Trainer trage ich auf und neben dem Platz die volle Verantwortung für das Team. Ich stehe für eine bestimmte Spielweise und hätte teilweise gegen meine Überzeugung handeln müssen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in der Stuttgarter Innenstadt zu Randalen und Plünderungen, bei denen Polizeibeamte, Streifenwagen und Ladengeschäfte angegriffen wurden. Mit Stangen und Steinen wurden Fahrzeuge und Scheiben eingeschlagen. Über 200 Polizeibeamte waren vor Ort im Einsatz. Politiker aus ganz Baden-Württemberg reagieren geschockt.

Es ist eine Interimslösung, stellte Dutt klar, dass ihm mit Kramny kein Modell wie bei Borussia Mönchengladbach vorschwebt. Dort stieg André Schubert nach einer unglaublichen Erfolgsserie vom Interimscoach zum Cheftrainer auf. Lucien Favre hatte beim Champions-League-Teilnehmer nach fünf Punktspielpleiten hintereinander resigniert aufgegeben. Zu möglichen Trainerkandidaten beim VfB wollte Dutt nichts sagen.

Am Sonntag hatte Hitzlsperger seine Kandidatur für das Amt des Präsidenten zurückgezogen. "Ich mache das aus Verantwortung gegenüber unserem Verein und gegenüber meinen Mitarbeitern", sagte er: "Wir brauchen wieder Ruhe im Verein. Mit meiner Entscheidung will ich meinen Teil dazu beitragen."

Trotz der weitgehend enttäuschenden Leistungen unter dem mit vielen Vorschusslorbeeren verpflichteten Zorniger kam die Trennung zu diesem Zeitpunkt überraschend. Eigentlich stand am Dienstag nur die routinemäßige Medienrunde mit Dutt auf dem Programm. Aber gegen acht Uhr hatten sich der Sportvorstand und der Coach zu einem intensiven und leidenschaftlichen Meinungsaustausch getroffen. Am Ende des Gesprächs stand dann die Trennung. Darüber bestand hundertprozentiger Einklang, versicherte Dutt.

Wie im Vorfeld jeder Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart wurden selbstverständlich auch im Juni 2017 umfangreiche Maßnahmen zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Abstimmungssystems durchgeführt. So wurde u.a. unter Mitwirkung der Bundesnetzagentur sichergestellt, dass im Versammlungsbereich keine Funkinterferenzen im Frequenzbereich der Abstimmungsgeräte bestehen. Um Interferenzen auszuschließen, wurde beispielsweise vorsorglich sogar das elektronische Kassensystem des VfB Clubrestaurants ausgeschaltet. Ferner wurde das Funkspektrum fortlaufend mit einem Spektrumanalyzer überwacht, der auftretende Interferenzen angezeigt hätte. Daneben wurde die Funktionsfähigkeit der auf den Stadiontribünen eingesetzten Funkantennen und Empfänger, über die die Abstimmungsgeräte mit dem System verbunden sind, nach Mitteilung des Dienstleisters fortlaufend überwacht und protokolliert.

Wir haben die Konsequenzen gezogen, berichtete Sportvorstand Dutt nach einem emotionalen zweistündigen Gespräch mit dem von ihm menschlich und fachlich extrem geschätzten Zorniger. Es war eine Mischung aus der sportlichen Situation und den Lösungen, die der Trainer angeboten hat.

Die Stadt Stuttgart erklärte auf Anfrage, dass die Bußgeldstelle, die die Höhe festsetze, meist nichts über die Lebensumstände derjenigen wisse, an die die Bescheide gehen. Sie bekomme die Anzeige von der Polizei oder dem Städtischen Vollzugsdienst, die überwachen, ob die Corona-Regeln eingehalten werden.

Esecon ist mit den Nachforschungen zur angeblichen Datenweitergabe beauftragt worden. Zwischen 2016 und 2018 sollen vom VfB wiederholt Mitgliederdaten an Dritte weitergereicht worden sein - unter anderem, um die im Sommer 2017 beschlossene Ausgliederung der Profiabteilung voranzutreiben. "Wenn der Abschlussbericht von Esecon auf dem Tisch liegt, werden wir die Sachlage nüchtern prüfen und auf Basis der Fakten Entscheidungen treffen. Wir werden, wenn es notwendig ist, Konsequenzen ziehen", sagte Hitzlsperger: "Fehlverhalten oder womöglich strafbares Verhalten wird sanktioniert."

Christa Musch von der Eva spricht sich nicht gegen Bußgelder für Obdachlose aus. Allerdings plädiert sie dafür, deren Lebensumstände bei der Höhe zu berücksichtigen. Außerdem sei es für Menschen, die mitunter drogenabhängig oder psychisch krank seien, schwierig, die Kontaktverbote einzuhalten.

Dutt ist trotz der prekären Situation davon überzeugt, dass die Mannschaft absolut die Qualität hat, das gesicherte Mittelfeld zu erreichen. Kramny und der künftige Coach sollen die Wende einleiten. Der Zorniger-Nachfolger muss die VfB-Philosophie fortsetzen. Die rote Linie soll bleiben, auch wenn ein anderer Cheftrainer diese vielleicht anders interpretiert, stellte der Sportvorstand klar, dass Stuttgart weiterhin offensiven Fußball bieten will. Es gibt gewisse Leitplanken, die jeder Trainer unterschreiben muss. Aber jeder Trainer hat seine eigene Note.

Die "Kampfkandidatur" Hitzlspergers sei ihm seit zwei Wochen bekannt, schrieb Vogt an Silvester: "Aber habe ich darüber jemals gesprochen? NEIN. Denn das sind Interna und die bleiben intern. Zumindest bei mir." Vogt verteidigte auch seine Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender, es sei seine "Pflicht, im Interesse und Auftrag der Mitglieder zu beaufsichtigen."

Stuttgart - Mit „großer Erschütterung“ habe er den Artikel über Obdachlose gelesen, die von der Stadt Stuttgart mit hohen Bußgeldern belegt wurden, weil sie unter anderem gegen Abstands- und Maskengebote verstoßen hatten, schrieb ein Leser unserer Zeitung. Der Mann aus Schönaich, der anonym bleiben möchte, hat 2000 Euro an die Evangelische Gesellschaft Stuttgart (Eva) gespendet, die das Haus Warburg betreibt, in dem einige der Betroffenen leben. Das Geld soll einen Teil der Bußgelder abdecken.